Kundenmeinungen
Über sich selbst eine Beurteilung abzugeben, ohne überheblich oder langweilig
zu wirken, finde ich recht schwierig. Deshalb kommen an dieser Stelle Kunden
zu Wort.

"Späteinsteiger", "Freizeitreiter ohne Ambitionen für Turniere" und "Gangpferd" - das sind drei Begriffe, die einigen (um nicht zu sagen vielen) Reitlehrern den Schweiß auf die Stirn treiben. Genauso schweißtreibend ist aber die eigene Erkenntnis, dass man zwar "oben bleiben", aber sonst nicht viel kann. Schweißtreibend waren weiterhin die ersten Kontaktaufnahmen mit Reitlehrern in der Umgebung, die das Gütesiegel des Pferdesportverbandes mit zwei Buchstaben vor sich hertragen - schließlich wollte ich nach langer Überlegung und dem Studium der Reitlehre doch endlich klassisch reiten lernen. Darunter waren einige bemerkenswerte Lautsprecher, die schon bei einem der drei Begriffe abgewunken haben: "Gangpferde nehme ich nicht!", "So spät [mit 35, sic!] erst anfangen? Das wird nix!" und das Beste: "Sie sind ein Mann? Lernen Sie springen!".
Dass du sofort und ohne wenn und aber zugesagt hast, kam mir gemessen an diesen Erfahrungen dann beinahe unheimlich vor...
Gespannt habe ich also die erste Stunde abgewartet - und seit dem den besten Reitunterricht erlebt, den ich mir vorstellen kann. Reiten macht plötzlich wieder richtig Spaß, obwohl und gerade weil dein Unterricht Reiter und Pferd immer im genau passenden Maß fordert und fördert. Auch für die gangpferdetypischen Besonderheiten meiner Islandstute (und den anderen Isländern in unseren Kursen) hast du immer eine Lösung parat und ich bin gespannt, wie weit ich mit ihr trotz ihrer Einschränkungen noch komme. Schon jetzt - nach relativ kurzer Zeit - ist das Pferd rittiger, geht im Gelände zuverlässig und hat sich muskulär stark verbessert. Chapeau vor deiner Fachkompetenz, Geduld und deinem didaktischen Geschick, Dinge so zu erklären, dass man sie versteht und ausführen kann.
Marc mit Sif, Tübingen
Nachdem meine Reitlehrerin weg zog war ich mal wieder auf der Suche. Durch Zufall, und nahe der Verzweiflung, fand ich Deine Internetseite. Zu Hause waren wir uns einig: Ein Versuch ist es wert.
Inzwischen ist der Unterricht zum Höhepunkt unserer Woche geworden. Mo (mein Pferd), meine Schwester und ich sind begeistert. Manchmal fragen wir uns allerdings: „Was haben wir vorher gemacht?“.
Endlich versteht ein Reitlehrer unser Problem und kann auch bei der Lösung helfen ... und das ganz ohne zu mogeln.
Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Stunde, obwohl wir beide hinterher immer total "ko" sind.
Schon einmal Danke für deine große Hilfe!!!
Svenja mit Mo, Haselünne
Ja, was soll ich über Sigi sagen? Er ist DER Pferdeversteher.
Wie oft habe ich nun den Satz gehört: "Ja, das würde ich auch tun , wenn ich ein Pferd wär`. Und er hatte wohl immer recht.
Für Sigi ist beschreibend, dass er wirklich nach der Devise arbeitet: "Wer ein hohes Haus bauen will, muss lange am Fundament verweilen." Er hat seine unabweichlichen Prinzipien und doch "eine weiche Hand" bei Pferd und Mensch.
Ich als Reiter, gehe aus jeder Unterrichtseinheit mit neuem Input und einer unheimlichen Motivation heruas, mit meinen jungen Pferden weiter zu arbeiten. Sigis bildliche Erklärungen machen es mir wirklich leicht neue Bewegungsmuster umzusetzen, weil sie so klar und deutlich sind. Jedes mal aufs Neue steige ich vom Pferd und habe etwas dazu gelernt, ich wurde korrigiert und ermutigt.
Sigi du bist wirklich preiswert! Denn preiswert bedeutet: Seinen Preis wert zu sein! Mit welch einer Freude und Liebe zu deinem Beruf du immer unterwegs bist, das merkt man dir an! Mit voller Aufmerksamkeit bei deinen Schülern. Einfach toll!
Nie geht etwas auf Kosten des Pferdes. Sondern immer zugunsten und für das Pferd. Das Pferd-Reiter-Team wird gefordert ohne Überfordert zu werden und wir haben Spaß! Ich glaube so oft habe ich auf meinen Pferden schon lange nicht mehr gelächelt, wie seit der Arbeit mit dir.
In der Zeit in der wir nun gemeinsam arbeiten sind unsere enormen Fortschritte nicht nur für mich fühlbar, sondern auch für meine Umwelt sichtbar.
Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit und eines ist sicher: Uns wirst du nicht mehr los!
Maren, mit Aramis und Bell
Nach anfänglichen Missverständnissen und Ausweichmanövern
(ja..ja..du hattest es nicht einfach mit mir ;-)),
bin ich jetzt doch überzeugt, dass es momentan keinen besseren
Unterricht als den deinen für uns gibt!
In meinem doch schon leicht fortgeschrittenen Leben hatte ich eine Menge Erfahrung mit Reitlehrern, auch sehr berühmten, machen können. Allerdings hat niemand sich und mir die Blösse gegeben an die Wurzel des Übels zu gehen, bzw.an die hartnäckigen Grundlagenfehler. Die meisten waren doch eher bequem oder zu ego-fixiert um sich etwas anzutun, was zu keinem kurzfristigen Erfolg führen konnte. Bis du zufällig vorbeikamst!
Das Beste an Deinem Unterricht ist für mich, dass du dich ganz und gar der Sache an sich widmest, egal was Schüler, Pferd oder auch du selber dabei für ein Bild abgeben! Dir geht es
wirklich um Fortschritt, wenn nötig auch back to the roots... ganz unten! Du hast einen unverrückbaren Plan im Kopf und der ist alleine auf Reiter und Pferd abgestimmt, egal wie viel Nerven es dich kostet und wieviel Schweißtropfen mich z.B..
Bei dir lernt man keine Tricks und du machst auch keine netten
Zugeständnisse zwecks Erhalt der Kundschaft wie andere.. es ist einfache, ehrliche Arbeit auf der Basis klassischer, deutscher
Reitlehre!
Danke, auch im Namen meiner Rösser.
Ute Schreiber aus Leingarten
Wir kennen Sigi nun erst seit kurzem und dürfen uns daher auch noch nicht solange an seinem Unterricht erfreuen. Aber in der bis jetzt kurzen Zeit hat Sigi es geschafft, uns ganz neue Wege der Reiterei aufzuzeigen, bzw uns die bekannten anders näher zu bringen.
Ich habe meine junge Stute (Rubicell x Pik Junior) 2008, damals 4-jährig, gekauft. Danach musste ich leider feststellen, dass meine reiterlichen Fehler mir in der Ausbildung meines Pferdes oft im Weg stehen, bzw neue Fehler verursachten. Und die Umstellung auf ein anderes, junges (!) Pferd einem viele Dinge erst richtig aufzeigten. Ich hatte in der Vergangenheit oft Probleme, die Dinge aus der Theorie in die Praxis umzusetzen. Ich wusste, wo meine Fehler sind und waren, kam aber an der Korrektur dieser nicht weiter oder konnte mich mit manch reiterlicher Umsetzung nicht anfreunden.
Auf der Suche nach Hilfe wurde uns dann Sigi Abrell empfohlen. Er hat uns in der Probestunde sofort überzeugt. Seitdem arbeiten wir uns stets voran, wenn auch die Umstellung vieler Dinge am Anfang schwer sein kann. Aber Sigi steht uns mit Rat und Motivation zur Seite. Wir müssen unsere Fehler nicht verstecken oder überspielen, sondern können offen damit umgehen und so einen Lösungsweg finden. Und diese sind oft einfacher als vorher gedacht. Vor allem schätzen wir an Sigi seine Offenheit, seine Geduld (!), sein rießiges Fachwissen und die dazugehörige praktische Umsetzung. Und seine Art, sich durch nichts und niemand aus der Ruhe bringen zu lassen. Dafür hat er meinen vollen Respekt, wenn ich denke, wie zickig ich in manch Stunde war und bin ;) So kann ich inzwischen mit Überzeugung sagen, dass ich mich endlich reiterlich in die richtige Richtung bewege und dabei sehr viel mehr Spaß und Freude habe als in der Vergangenheit. Und wenn Pferd und Reiter zufrieden sind, sagt das ja schon sehr viel aus :) so freuen wir uns auf die Zukunft und die kommenden Reitstunden mit Sigi, denn was besseres konnte uns nicht passieren.
Pia und Andrea mit Rooby Girl, Öhringen-Cappel
Also, was soll man über Sigi sagen, ohne sich zum 10ten mal zu wiederholen? Eigentlich doch wenig, aber ein paar kleine Dinge fallen mir da schon noch ein.
Nach über 20jähriger Reiterfahrung kann ich zunächst nur einmal feststellen, er hat das Reiten zwar nicht neu erfunden, aber die Umsetzung von der Theorie in die Praxis für jeden jederzeit möglich gemacht.
Ich habe das wundervolle Glück auf einem gut ausgebildeten Pferd die Grenze der L-Dressuren zu überschreiten, nur leider bisher das Pech gehabt nach der letzten Saison ohne Trainer vor mich hin zu „dümpeln". Für das L-Niveau reichte es noch, aber alles darüber hinaus war keiner Rede Wert. Über ein paar kleine Umstände habe ich dann Sigi kennengelernt und nun durfte ich die Erfahrung machen: Reiten ist doch kein Kampfsport!
Es gab in meinem Leben noch keinen Trainer der nicht sagte: „Mach die Beine zu.. schieb ihn/sie voran.. tu was, da darf nichts schlackern." Leider lerne ich erst jetzt, was es heißt, mit Leichtigkeit und entspannt zu reiten. Es ist zwar nicht immer leicht für mich, meine hohen Erwartungen an mein Pferd und mich (an mich insbesondere) zurückzuschrauben, doch Sigi versteht es auch ohne persönliche Anwesenheit, mich in die richtige Richtung zu „schubsen".
Alles in allem bin ich jedoch traurig darüber:
- ihn erst so spät in meinem Reiterleben kennengelernt zu haben
- so weit entfernt von ihm zu wohnen (mal „eben" zum Training, wenns klemmt, ist halt nicht möglich)
aber glücklich:
- dass ich noch einen der wenigen Exemplare „ergattert" habe, die etwas von Ihrer Materie verstehen
- dass er die wundervolle Gabe hat, sein Wissen verständlich an seine Schüler weiterzugeben
- dass er trotz dieses Wissens menschlich geblieben ist und sich nicht wie andere der „High Society" angeschlossen hat
- dass Sigi keine unbezahlbaren Preise für seinen Unterricht nimmt, obgleich dieser locker das doppelte Wert ist.
Ich kann nur sagen: Danke! Und hoffen, dass Du uns noch lange erhalten bleibst!
Manuela Musché mit Huey, Engeln/Scholen
www.stall-hittloge.de
Stute von 'Weltmeyer' – da schreien die einen begeistert auf: Gangwunder! Ausdruck! Schönheit! Genie!
Die anderen winken ab: Weltmeyer? Würde ich nicht geschenkt nehmen, viel zu bekloppt. Sieht man bis 6-jährig auf dem
Turnier, danach komischerweise nicht mehr.
Als Besitzer einer solchen Stute muss ich beiden Vorrednern recht geben. Genie und Wahnsinn, Lebensgefahr und höchste reiterliche Freuden, liegen beim Weltmeyer-Abkömmling eng beieinander.
Ich hatte Gelegenheit, bei sehr renommierten und erfahrenen Ausbildern, wie Uwe Sauer, Eckart Meyners, Christoph Hess, Herbert Meyer zu Strohen und vielen mehr, zu trainieren. Ein großer Teil meines jetzigen Erfolges auf dem Weg zur Klasse M ist dabei auf Herrn Abrell zurückzuführen.
Herr Abrell versteht es, Reiter und Pferd gleichzeitig technisch und gemütsmäßig zu schulen. Sein fundiertes Wissen kann zuweilen den erfahrensten Reiter überraschen, vor allem wenn man gerade wieder einmal denkt, nun wüsste man alles und der Fundus sei erschöpft. Genau dann platzt Herr Abrell mit der nächsten Lernstufe aus der Ecke hervor.
Herr Abrell ist ein Phänomen, mit dem man mit der Remonte bis zum hoch ausgebildeten Pferd einen äußerst versierten Ausbilder an der Seite hat.
Karin Rathje, Trainer B, Weltmeyer-Stute Weltana
(eingetragen als: Weltmädchen)
www.coaching-by-horse.de
Ich hatte schon bei vielen Reitlehrern Untericht, aber keiner
hat mir und meinem Pony so viel weiter geholfen wie du. Du
verstehst es einfach dem Reiter sinnbildlich vor Augen zu
führen, was er da oben eigentlich macht und vorallem wie er/sie
es besser machen kann. Und dann ist es plötzlich so einfach!!!
Obwohl ich jetzt schon seit so vielen Jahren reite, deckst du
doch immer wieder Defizite auf, die andere Reitlehrer nicht
sehen.
Dank dir läuft mein Schatz jetzt schön über den Rücken und
arbeitet motiviert und fleißig mit.
Carola mit Apollo, Bremen
Hallo Sigi,
hier nun nach gefühlten Jahren endlich mein Statement mit
eingescannten Zeitungsfoto (sieht etwas pixelig aus):
Eigentlich kann ich den bisherigen Kundenmeinungen über Dich nichts
hinzufügen. Und wie soll ich meine Meinung formulieren, ohne dass es
übertrieben klingt?
Ich habe in meiner bisherigen 23 jährigen Reiterlaufbahn noch niemals
so tollen Unterricht gehabt! Eigentlich weiß ich gar nicht, wie ich es
doch zu einigen Turniererfolgen gebracht habe, bevor ich Dich
kennenlernte. Bei Dir werden keine Lektionen gedrillt, Du erkennst die
Probleme an der Wurzel und arbeitest Dich langsam aber sicher vor. Noch
nie hat sich mein theoretisches Wissen so mit der reiterlichen
Umsetzung ergänzt wie jetzt. Du gehst auf jedes Pferd ein und es ist
Dir egal, ob man turniermäßig reitet oder nur freizeitmäßig. Bei Dir
lernt jeder was und Du stellst Dich auf jeden ein. Und wenn der eine
Lösungsweg nicht zum gewünschten Ergebnis führt, hast Du immer einen
anderen Weg parat, immer mit den passenden bildhaften Erläuterungen.
Und am Ende kommt die gewünschte Lektion ganz von alleine.
Ich freue mich, dass wir uns kennengelernt haben und hoffe noch viel
von Dir zu lernen.
Liebe Grüße
Miriam mit Barock, Schwarme
Hallo Sigi,
wir Reiter vom Gestüt Wehberg in Gevelsberg, möchten uns auf diesem Weg noch einmal für den Kurs bedanken. Du warst bereits zum vierten Mal bei uns am Gestüt in NRW. Das nächstjährige Frühlingsseminar ist bereits in Planung.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, an alle Reiter und Pferdefreunde die deine Homepage besuchen, einige Worte zu richten:
Reiter wie wir, die seit Jahrzehnten reiten, kennen die Reitlehre, aber in all den Jahren und zig Reitlehrern wurden die Richtlinien der Reitlehre doch immer wieder neu überschrieben. Auf der „Festplatte" lagert sich so viel Müll an, so dass Aufrufen der Vorgehensweisen endlos dauert. So kann es passieren, dass man zu Hilfsmitteln (z. B. Schlaufzügel und anderes Marterwerkzeug) greift, die der Markt hergibt.
Und hier liegt der Hund begraben!
Es kommt der Zeitpunkt, wo man mit der Symptombehandlung nicht mehr weiterkommt. Daß das nicht die Lösung auf Dauer ist, kann man am besten an den Tierarztabrechnungen und Physiotherapeutenbesuchen ablesen. Es treten Lahmheiten, Rückenprobleme, Verrenkungen im Kreuzdarmbein, Genickprobleme und manches mehr auf. Die Liste könnte man unendlich weiter führen. All diese Dinge kann man durch richtiges Reiten verhindern, oder, wenn bereits eingetreten, die Ursachen bekämpfen und Schäden beheben – und das dauerhaft!
Ursachenbekämpfung heißt hier die Devise!
Die Reitlehre wird von Sigi Abrell unglaublich nüchtern und ohne Wenn und Aber gelehrt!
In unserer Seminargruppe sind Anfänger, Fortgeschrittene, erfahrene Turnierreiter und eine Reitlehrerin (Klasse S) vertreten. Alle diese Reiter kann Sigi Abrell bedienen.
Auch unsere Pferde sind völlig verschieden, da haben wir ein Pony, Remonten, Freizeitpferde und Turniercracks. Alle Pferde kommen zufrieden, locker, völlig entspannt mit großem Auge und super motiviert aus dem Unterricht von Sigi Abrell.
Also liebe Reiter und Pferdefreunde, habt die Größe und den Mut und lasst euch euer Wissen noch einmal von Sigi auf eure Festplatte neu aufspielen. Ihr werdet motivierte, gehfreudige, gesunde und geradegerichtete Pferde erhalten.
Man kann ohne Sigi Abrell reiten, aber es lohnt sich nicht.
Nun wieder zu dir, Sigi:
Wir alle wünschen dir von Herzen weiterhin so viel Erfolg mit interessanten Pferden und mutigen Reitern!
Sabine mit Finca, Gevelsberg
Als Wiedereinsteigerin sass ich nach zwei Jahren regelmässigem Unterricht
- teilweise bis zu 3mal in der Woche ("..das muss ich doch irgendwie kapieren..")
- auf meinem Pferd und das Gefühl, hilflos in einer zubetonierten Sackgasse
zu stecken, ward zur Gewissheit. Ich hörte (und zahlte) viel, verstand aber
wenig, bzw konnte nichts davon umsetzen, obwohl es alles richtig gewesen
sein muss: fast wortgleich stand es in den einschlägigen Werken.
Ergo fing ich an allein zu reiten, das ging eine Weile gut, dann versagten
meine Fähigkeiten theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen: auch nach
dem 10x Hübenerlesen wurde mein Pferd nicht locker, verkanteten wir uns immer
noch auf der linken Hand, traten nicht an den äusseren Zügel heran und so
weiter und so weiter.
Ein gezielter Streifzug durch's Internet brachte mich auf DEN Mann: "Sir"
Siegfrid Abrell. "Sir", weil ich die Kundenmeinungen inhaltlich als Ritterschlag
für den Mann empfand.
Manchmal erinnert mich Reiten an dieses fiese, kleinteilige Puzzel: man
weiss, dass ganze ergibt irgenwann ein tolles Bild (das nie ganz fertig
wird), zwischenzeitlich sitzt man da, für Stunden, und kriegt keine zwei
Teile zusammen.
Bis Sigi kam. Immer schön das ganze Bild im Hinterhalt, weist er auf die
bewusste, fehlende Ecke am linken unteren Rand hin, schiebt das Teilchen
bestimmt und unmissverständlich rüber und siehe da, es passt. Noch besser:
man findet zuhause weitere passende Stücke, die bisher einfach ohne Bezug
rumlagen.
Will sagen: der Mann ist Praktiker, hat sein Wissen nicht nur aus Büchern,
einen unglaublichen Fundus an bildhaften Erklärungen, geht individuell auf
die Stärken und Schwächen der beiden Sportler ein, erlaubt sich nie den
"...wie oft soll ich's denn noch sagen..." (ich bewundere ihn für seine
Geduld!), oder gar den "....naja, bei dem Pferdematerial...." Ansatz und
ist bestrebt, dem Mensch zu Pferd Werkzeug in die Hand zu geben, mit dem
dieser selbständig mit seinem vierbeinigen Partner arbeiten kann.
Erklärt bekommen bis zum Umfallen ist out - erklären lassen und umgesetzt,
Sigi weiss wie's zu vermitteln ist. Wenn man's in blau nicht versteht, erklärt
er's eben in grün. Und das Ganze in angenehm kultiviertem Wort und Ton.
Er hat dafür gesorgt, dass bei mir vermehrt der ein oder andere Groschen
fällt, zum Wohl meiner Pferde.
(Anmerkung für Insider)
Nebenwirkung: ich denke beim Reiten heut oft an den Gouverneur von Californien
und an der offenen Zirkelseite nicht selten an mein erotisches Verhältnis.
Petra mit Whisky (samt Jola und Cody als Nutzniesser in zweiter Reihe),
Lilienthal
Ich war auf der Suche nach einem geeigneten Reitlehrer und surfte so durch
das Internet. Unter Reitunterricht fand ich dann eine Adresse "mobiler bereiter".
Nachdem ich die Seite geöffnet und Sigis Infos gelesen hatte, war für mich
klar, das ist der Richtige und nahm Kontakt mit ihm auf. Wir fanden auch
sofort einen passenden Termin und ich fieberte der ersten Reitstunde entgegen.
Sigi ließ mich mein Pferd vorreiten und sagte mir dann die positiven und
auch negativen Sachen. Es waren korrekt die Dinge, die mir auch aufgefallen
waren und weswegen ich den Reitlehrer wechselte. Meine Stute lief brav und
auf den ersten Blick locker daher, war aber nicht wirklich durch den ganzen
Körper locker und hat eigentlich viel mehr Ausdruck und Raumgriff. So, dann
mußte ich meine Reitweise umstellen und meinem Pferd erst einmal das Geradeauslaufen
lehren. Das klappt nach der 3. Stunde schon ganz gut. Außerdem war Sigi
aufgefallen, dass "Charity" rechts im Hals blockiert war und empfahl eine
osteopatische Behandlung, wobei sich dann tatsächlich herausstellte, dass
rechtsseitig mehrere Blockaden im Hals und der Hüfte vorhanden waren. Jetzt
läuft mein Pferd wieder viel schwungvoller und ich freue mich auf die nächste
Reitstunde. Toll finde ich auch, dass Sigi nach dem Reiten immer sagt ,
was gut und schlecht war und was ich üben soll. Er ist guter Dinge, dass
ich nächstes Jahr L-Dressur reiten könnte und ich bin auch davon überzeugt.
"Charity" hat jetzt nach nur 3 Reitstunden viel mehr Ausdruck, Fleiß und
Raumgriff erlangt. Jetzt schon mal - Danke Sigi!
Steffi mit Charity, Werschenrege
Herzlichen Dank an Sigi, mit seiner Unterstützung konnte ich meinen 6 Jahre
alten Friesenwallach "Zeus" wieder ohne Probleme reiten.
Zeus bekam ich als Fünfjährigen, leicht angeritten und mit Aufsattelproblem
(trotz angepasstem Sattel), aufsteigen war ohne Hilfe nicht möglich und
wenn man mal drauf saß, raste er los und man hatte Mühe, in wieder unter
Kontrolle zu bekommen. Durch viel Boden- und Vertrauensarbeit bekamen wir
dieses Problem in den Griff.
Reiten ohne Ängste bei Pferd und Reiter war aber weiterhin kaum möglich.
Ein 3-monatiger Beritt bei einer Barockpferdeausbilderin brachte auch nicht
den erwünschten Erfolg, ich bekam meinen liebenswerten Wallach noch verschreckter
und verstört zurück.
In meiner Not sprach ich Sigi an, der bei uns im Stall Unterricht erteilte.
Nach seiner Beurteilung war Zeus, trotz der vorangegangenen Ausbildungsschritte,
ein im Grunde rohes und sehr ängstliches Pferd, das aber sehr gelehrig sei.
Er schlug vor, vorerst 4 Wochen ca 3-4x wöchentlich mit uns beiden zu arbeiten,
um uns die Angst zu nehmen. Zuerst hauptsächlich mit meinem Pferd, dann
auch mit mir in Form von Unterricht. Mit etwas konzentrierter Arbeit könne
ich sogar bald mit Zeus ins Gelände. Ich habe sehr gezweifelt - Sigi hatte
jedoch recht!
Mein Pferd arbeitet nun sehr viel gelassener und gelöster mit, er lässt
sich entspannt galoppieren und die ersten Erfolge bei der für seinen Rücken
so wichtigen Dehnungshaltung stellen sich auch ein.
Heute, nach knapp 4 Wochen, kann ich Sigi uneingeschränkt weiterempfehlen,
vorhandene Probleme werden mit Güte und Sachverstand behoben.
Ich freue mich auch weiterhin auf den Unterricht, auf den ich nicht mehr
verzichten werde.
Jasmina mit Zeus, Jesteburg
Nach einem Sturz von unserem Pony, 4 Monaten Reitabstinenz (bedingt durch
mehrere Knochenbrüche), hatte ich wieder Probleme aufs Pferd zu kommen.
Mein Problem war aber nicht nur mein Sturz, sondern heißt Santana, ist 171
cm groß, jung-pupertär und von Natur/Erbmasse etwas zappelig. Durch eine
Bekannte im Stall lernte ich Sigi kennen. Seit 2 Monaten arbeitet er nun
mit "Zappelmäuschen" und es ist toll was für Fortschritte sie gemacht hat,
er läßt sich nie aus der Ruhe bringen (was bei ihrem Temperament zeitweise
gar nicht so einfach ist). Letzte Woche bin ich nun das erste Mal wieder
geritten, mit zittrigen Beinen und Herzklopfen bin ich aufgestiegen und
er hat mir durch seine ruhige, lockere aber kompetente Art während des Unterrichts
die Angst genommen. Sanni und ich sind froh das wir Ihn kennen und wir freuen
uns auf noch viele Unterrichtsstunden mit Sigi. "Weil es gibt für jedes
Problem eine Lösung."
Gabi mit Santana, Beckedorf
Du bist Reitlehrer und Therapeut in einem. Ich hab gelernt, mein Pferd besser
zu verstehen. Kann nur daran liegen, dass du jahrelang selber Pferd warst.
Miriam mit Gasparo, Bremen-Oberneuland